Small Computer History


30 000 v. Chr.
Erste Hinweise auf den Gebrauch von Zahlen.

1300 v. Chr.
Erstes Stellenwertsystem für Zahlen in China.

500 n. Chr.
Einführung der Ziffer "0" in ein indisches Stellenwertsystem und Entstehung des Dezimalsystems.

820
Arabisches Buch über das indische Zahlensystem von Mohammed Ibn Musy Al-Khowarizimi in Bagdad.

1202
"Liber Abaci" (Buch des Abakus) von Leonardo von Pisa: Erste komplette Darstellung des Dezimalsystems in Europa, basierend auf dem Werk von Al-Khowarizimi.

1588
Aus der Schweiz wird von bahnbrechenden Entwicklungen der Mathematik berichtet. So schuf Josef Bürgi eine Logarithmentafel.

1594
"Natürliches Logarithmensystem" des Schotten John Napier.

um 1600
Wieder ist es der schottische Lord John Napier, der die Fachwelt begeistert. Mit den Rechenstäben schafft er eine Hilfe zum Multiplizieren.

1622
Endgültige Form des Rechenschiebers durch den Engländer William Oughtred.

1623
Mechanische Rechenmaschine mit Zehnerübertrag von Wilhelm Schickard in Tübingen.

1642
Vom französischen Mathematiker Blaise Pascal kommt eine Rechenmaschine für achtstellige Additionen und Subtraktionen mit automatischem Zehnerübertrag. Vorstellung in Paris.

1673
Gottfried Wilhelm von Leibniz entwickelt eine mechanische Rechenmaschine mit Staffelwalze.

1679
Binäres (duales) Zahlensystem durch Leibniz.

1725
Lochstreifengesteuerter Webstuhl von Basile Bouchon in Lyon.

1727
Der Wiener Instrumentenmacher Antonius Braun baut eine Rechenmaschine mit Sprossenrad für die Grundrechenarten.

1728
Falcon, ein französischer Mechaniker, baut einen Webstuhl, der auf Holzbrettchen mit Lochkombination basiert.

1774
Der württembergische Pfarrer Philipp Matthäus Hahn zeigt seine Rechenmaschine mit Staffelwalzen für alle vier Grundrechenarten.

1805
In Lyon stellt Joseph-Marie Jasquard seinen Webstuhl vor. Dieser wird mit einem Lochkartenprogramm gesteuert und bringt für Unternehmen erhebliche Rationalisierungen.

1812
Entwurf der Difference Engine von Charles Babbage.

1821
Charles Xavier Thomas beginnt in Paris mit dem Aufbau eines Unternehmens für mechanische Rechenmaschinen.

1823
Charles Babbage, ein englischer Mathematiker, baut eine Differenzenmaschine, die aber aus fertigungstechnischen Gründen leider nicht funktionsfähig ist. Sie gilt trotzdem als Meilenstein.

1834/35
Konzept der programmgesteuerten Analytical Engine von Babbage.

1886
Hermann Hollerith, Sohn deutscher Auswanderer und Ingenieur, entwickelt eine elektromechanische Sortier- und Zählmaschine.

1906
Entdeckung des Verstärkereffekts an Elektronenröhren mit Gitter durch Robert von Lieben.

1919
Erste Flip-Flop-Schaltung in Röhrentechnik von Eccles und Jordan (Voraussetzung für elektronische Rechen- und Zählschaltungen).

1936
Baubeginn der elektromechanischen Rechenmaschine Z1 von Konrad Zuse in Berlin.

12. Mai 1941
Erster Computer: Vorführung der Z3 von Zuse in Berlin.

5. Dezember 1941
Volle Funktionsfähigkeit der Z3.

1942
Erster Rechner auf Röhrenbasis von John V. Atanasoff in den USA.

1944
Betriebsbeginn des von Howard H Aiken entwickelten ASCC (auch Harvard Mark I genannt) in den USA. Der amerikanische Mathematiker John von Neumann konzipiert den ersten speicherprogrammierten  Rechenautomaten.

1945
Fertigstellung des ersten vollelektronischen Rechners ENIAC (noch basierend auf dem Dezimalsystem) von J. Presper Eckert und John W. Mauchly in den USA.

1947
Erfindung des Transistors durch die Amerikaner John Bardeen, Walter H. Brattain und William B. Schockley.

1948
Erster vollelektronischer speicherprogrammierter Computer (Manchester Machine) an der Universität Manchester in Großbritannien.

1951
In den USA wird eine Rechenanlage in Betrieb genommen, die fast ausschließlich auf der Röhrentechnik basiert - der MARK III mit Magnetband.

1952
In diesem Jahr werden gleich zwei Superrechner in Betrieb genommen. Es handelt sich einmal um den EDVAC des Wissenschaftlers Neumann und um den MARK IV mit vollständiger Röhrentechnik.

1954
Beginn der Entwicklung von FORTRAN, der ersten höheren Programmiersprache.

1955
Die Bell Telephone Laboratories entwickeln den ersten Transistorrechner der Welt, der den Namen TRADIC erhält.

1957
Erste Betriebssysteme für Computer.

1958
Erste integrierte Schaltungen.

1959
Erster volltransistorisierter, in Serie hergestellter Computer (Siemens System 2002).

1961
Die Entwicklung bekommt einen Schub: Die integrierte Schaltung wird erfunden. Damit kann die Rechengeschwindigkeit erhöht und der Raumbedarf verringert werden.

1967
Aus England kommt der erste elektronische Tischrechner (Anita Mark 8) von Norman Kitz.

1968
Erster arbeitsplatzorientierter, dezentraler Computer (Nixdorf System 820).

1970
Erster Halbleiterspeicher (Intel 1103).

1971
Erster Mikroprozessor (Intel 4004).

1972
Taschenrechner gehen in Serienfertigung. Sie waren zwar noch verhältnismäßig teuer, doch war bereits der enorme Preisverfall absehbar.

1977
Der Personal-Computer erlebt seine Geburtsstunde. Ein Gerät, das diese Entwicklung markiert, ist der PET von Commodore. Eine faszinierende Entwicklung beginnt.